Stadt Essen bezahlt Obdachlose mit Bier fürs Putzen

Die Stadt Essen bezahlt Obdachlose fürs Straßenkehren mit Bier. Die Politik will so Drogen- und Alkoholkranke vom Bahnhof verdrängen. Durch die Beschäftigung sollen sie lernen, „kontrolliert“ zu trinken.

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Die Stadt Essen hat ein Projekt gestartet, Obdachlose mit Bier zu versorgen. Als Gegenleistung halten sie die Plätze sauber, an denen sie sich aufhalten. Die rund 250 Drogen- und Alkoholkranken am Bahnhof sollen so von dort weggelockt werden. Sie sollen so einen geregelten Tagesablauf bekommen und „kontrolliert trinken“, so die zuständigen Sozialdezernenten. Das Projekt startete zunächst mit fünf Teilnehmern.

In Amsterdam gibt es das Projekt „Bier für Alkoholiker“ bereits. Als Gegenleistung für das Putzen gibt es für die Obdachlosen zwei Bier zum Frühstück, zwei weitere zum warmen Mittagessen, ein Bier nach Feierabend und zehn Euro Bargeld. Für Raucher gibt es zusätzlich ein Päckchen Tabak, so die WAZ.

Sozialdezernent Peter Renzel rechnet in Essen mit einem Erfolg für das Projekt, da es ja im Amsterdam auch funktioniere. „Mit Speck fängt man Mäuse“, zitiert ihn RP.

 

 

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