Auktionshaus sagt Verkauf von Portugals Miro-Sammlung ab

Das Londoner Auktionshaus Christie‘s sagte wenige Stunden vor Beginn die Versteigerung von 85 Miro-Bildern ab - wegen „juristischer Unsicherheiten“. Ein Verwaltungsgericht in Portugal genehmigte den Verkauf aus Staatsbesitz knapp vor der Auktion. Das war den Londonern zu kurzfristig.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Aktuell:
GEMA: Teilen von YouTube-Videos wird kostenpflichtig

Das hoch verschuldete Portugal benötigt den geschätzten Erlös von mehr als 35 Millionen Euro dringend. Ein Verwaltungsgericht in Portugal genehmigte den Verkauf erst wenige Stunden vor Beginn der Veranstaltung (mehr hier).

„Wir haben gegenüber unseren Kunden die Verantwortung, ihnen die Eigentumsrechte ohne Probleme zu übertragen“, hieß es in der Erklärung des Auktionshauses. Die Sammlung gelangte bei der Verstaatlichung der Pleite-Bank BPN 2008 in den Besitz Portugals.

Der geplante Verkauf der Bilder war bei Oppositionspolitikern, Staatsanwälten und in der Bevölkerung auf Kritik gestoßen. Trotz des schmerzhaften Sparkurses, der viele Portugiesen belastet, machten zahlreiche Bürger mit einer Unterschriftensammlung dagegen mobil.

Weitere Themen:
Fukushima: Tepco findet geschmolzene Brennstäbe in Atom-Ruine nicht
Deutsche Bank: Wir haben ein globales Schulden-Monster geschaffen
Globale Aufrüstung: Geschäft mit Waffen boomt

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***


media-fastclick media-fastclick