Bedrohung für Olympia: Türkisches Flugzeug sollte nach Sotschi entführt werden

Ein Verkehrsflugzeug aus der Ukraine ist an diesem Freitag Opfer eines Entführungsversuchs geworden. Die Maschine landete mittlerweile in Istanbul. An Bord befinden sich 110 Passagiere. Der Entführer wollte eigentlich nach Sotschi.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
Noch ist unklar, welche Motive sich hinter der versuchten Entführung verbergen. (Screenshot YouTube)

Noch ist unklar, welche Motive sich hinter der versuchten Entführung verbergen. (Screenshot YouTube)

Ein bisher unbekannter Mann hat versucht, ein Verkehrsflugzeug aus der Ukraine nach Russland umzuleiten. Die Maschine einer türkischen Airline ist mittlerweile auf dem Istanbuler Sabiha Gökçen Airport gelandet. Der Pilot konnte ein Signal absetzen und die Behörden über einen Entführungsversuch informieren.

Die Maschine soll aus der Flotte von Pegasus Airlines stammen und in Charkiw in der Ukraine gestartet sein. Business Insider zufolge befinden sich 110 Passagiere an Bord. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein Ukrainer versucht habe das Flugzeug nach Sotschi umzulenken. Er soll mit einer Bombe gedroht haben.

Derzeit ist der drittgrößte Flughafen der Türkei für den Flugverkehr geschlossen. Das betroffene Flugzeug befindet sich in einer abgesicherten Zone. Nachdem der Pilot einen Notruf absenden konnte, wurde die Maschine von einem türkischen F-16-Militär-Jet zum Flughafen eskortiert, so die Nachrichtenagentur AFP. Die Piloten haben offenbar geistesgegenwärtig reagiert und den Entführer glauben lassen, sie seien auf dem Weg nach Russland:

 

Türkische Anti-Terror-Kommandos und bewaffnete Polizisten hätten alle Passagiere des Fluges nach Sprengstoff durchsucht. Es heißt, dass die Sicherheitskräfte den Ukrainer verhaftet hätten. Er soll alkoholisiert sein und versucht haben, sich Zugang zum Cockpit zu verschaffen.

In Sotschi findet zur Stunde die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele statt. Die russischen Streitkräfte sind seit Wochen in höchster Alarmbereitschaft. Die Gegend rund um den Austragungsort Sotschi gleicht einem Hochsicherheitstrakt. Erst am Donnerstag warnte das US-Heimatschutzministerium vor Terroristen, die via Zahnpastatuben Sprengstoff schmuggeln könnten.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick