Venezuela: Gewaltsame Proteste gegen Präsidenten

Am Freitag blockierten die Studenten in Venezuela eine Autobahn. Die Polizei setzte Tränengas ein. Der sozialistische Präsident Maduro bezeichnet die Demonstranten als „faschistische Strömung“.

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Ein knappes Jahr nach dem Tod von Hugo Chavez drohen die Proteste in Venezuela zu eskalieren. Seit Tagen gehen Studenten gegen die sozialistische Regierung von Präsident Nicolás Maduro auf die Straße.

Am Freitag blockierten die Studenten eine Autobahn, berichtet tagesschau.de. Die Polizei setzte Tränengas ein. Die Opposition wirft der Regierung vor, bei der Eindämmung der Inflation und bei der Verbrechensbekämpfung versagt zu haben. Sie verlangt den Rücktritt Maduros, der im vergangenen Jahr zum Nachfolger des verstorbenen sozialistischen Präsidenten Hugo Chavez gewählt worden war.

Die Regierung beschuldigt die Opposition, Gewalt zu säen, um einen Staatstreich wie zehn Jahre zuvor gegen Chavez zu inszenieren. Präsident Maduro sagte: „In Venezuela ist eine nazi-faschistische Strömung neu entflammt. Sie will unser Land in die Gewalt treiben.“

Am Mittwoch waren drei Menschen am Rande der Proteste ums Leben gekommen (mehr hier). Zwei der Toten standen offenbar auf Seiten der Demonstranten, einer war Anhänger der Sozialisten.

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