USA lösen Strahlungs-Alarm in Atommüll-Lager aus

In einem unterirdischen Lager für Atommüll sind gefährliche Strahlungswerte gemessen worden, so die US-Regierung. Das Lüftungssystem habe automatisch die Verbindungen zur Oberfläche gekappt.

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Keiner der 139 Arbeiter habe sich in den Salzstöcken des Waste Isolation Pilot Plant befunden. (Screenshot)

Keiner der 139 Arbeiter habe sich in den Salzstöcken des Waste Isolation Pilot Plant befunden. (Screenshot)

In einem unterirdischen Lager für Atommüll des US-Militärs ist am Samstag Strahlungsalarm ausgelöst worden.

In Luftproben aus der Anlage im Bundesstaat New Mexico seien ungewöhnlich hohe und gefährliche Strahlungswerte gemessen worden, sagte ein Sprecher des US-Energieministeriums. Zwar sei ein Fehlalarm noch nicht ausgeschlossen, aber bislang deute alles auf einen wirklichen Zwischenfall hin.

Keiner der 139 Arbeiter im Waste Isolation Pilot Plant (WIPP) habe sich zur Zeit des Alarms in den Salzstöcken befunden. Das Lüftungssystem habe automatisch die Verbindungen zur Oberfläche gekappt. Noch am Wochenende könnte ein Team in die Stollen geschickt werden.

In der Anlage nahe der Grenze zu Texas werden radioaktive Abfälle aus der Atombomben-Herstellung und Kernwaffenforschung in knapp einem Kilometer Tiefe gelagert. WIPP wurde 1999 in Betrieb genommen. Dem Sprecher zufolge ist es bislang nur zu Fehlalarmen gekommen, ausgelöst durch technische Probleme oder Schwankungen der natürlichen Radioaktivität.

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