Österreich: Hypo-Insolvenz gefährdet weitere Banken

Die österreichische Regierung warnt vor einer Insolvenz der Hypo Alpe Adria. Sie würde auch andere Banken in Gefahr bringen. Derzeit werde immer noch die Gründung einer Bad Bank geprüft.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Die österreichische Regierung hat vor einer Insolvenz der Hypo Alpe Adria gewarnt. Diese berge auch Risiken für andere Banken, sagte Bundeskanzler Werner Faymann am Montag bei einer Hypo-Sondersitzung im Parlament.

Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) schloss ein solches Szenario nicht dezidiert aus, warnte jedoch vor den Folgen einer unüberlegten Entscheidung. „Eine Insolvenz ist mit jeder Menge an Gefahren verbunden. Daher sind diese eingehend und gründlich zu analysieren“, sagte Spindelegger. „Es muss jetzt entschieden werden. Aber ich warne vor jedem Schnellschuss.“

Die Regierung prüft derzeit eine Bad Bank für die Hypo nach dem deutschen Vorbild bei WestLB und Hypo Real Estate. Einige Experten halten jedoch eine Insolvenz für eine günstigere Lösung (mehr hier).

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick