Griechische Banken brauchen erneut Milliarden-Hilfen

Die vier größten griechischen Banken brauchen erneut fünf Milliarden Euro frisches Kapital. Die im Sommer 2013 bereitgestellten 28 Milliarden reichen nicht, um die faulen Kredite der Großbanken abzufedern.

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Die vier größten Geldhäuser Griechenlands benötigen Insidern zufolge zusätzlich insgesamt etwa fünf Milliarden Euro frisches Kapital. Dies habe ein zweiter Stresstest der Notenbank des Landes ergeben, sagten zwei hochrangige Banken-Vertreter am Freitag.

Die individuellen Schätzungen seien der National Bank, der Piraeus Bank, der Eurobank und der Alpha Bank bereits mitgeteilt worden. Die Prognosen müssten jedoch noch von der Troika aus EU, IWF und EZB bestätigt werden. Welches Institut wie viel Geld benötigt, wurde zunächst nicht bekannt.

Die Gespräche mit der Troika, die den Sparkurs des am Tropf internationaler Hilfen hängenden Landes überwachen, verzögern sich. Das Ergebnis des Stresstests der griechischen Institute war bereits Anfang Januar erwartet worden. Die Bank of Greece überprüfte dabei, ob die führenden Geldhäuser des Landes weitere Marktturbulenzen und einen Anstieg fauler Kredite allein mit den bereits im Sommer zugeschossenen 28 Milliarden Euro abfedern können. Unlängst hatte die Zentralbank erklärt, die vier größten Institute benötigten bei einem strikten Sparkurs kein frisches Geld mehr.

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