Arbeiter in Atommüll-Lager verstrahlt

In einem Endlager für Atommüll in den USA sind 13 Arbeiter verstrahlt worden. Sie weisen geringe Spuren von Americium-241 auf, sagt ein Manager. Mitte Februar war in dem Lager wegen erhöhter Strahlungswerte Alarm ausgelöst worden.

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Von den 139 Arbeitern des Endlagers sind 13 verstrahlt. Wie es zu den erhöhten Werten kommt, ist unklar. (Screenshot)

Von den 139 Arbeitern des Endlagers sind 13 verstrahlt. Wie es zu den erhöhten Werten kommt, ist unklar. (Screenshot)

Im Waste Isolation Pilot Plant (WIPP), einem unterirdischen Lager für Atommüll in New Mexico, haben mehrere Arbeiter radioaktive Strahlung abbekommen.

Durch ein Leck sind nach offiziellen Angaben 13 Arbeiter leicht verstrahlt worden. Bei ihnen seien Spuren von Americium-241 festgestellt worden, zitiert n-tv einen Manager. Die Belastung sei aber vermutlich minimal. Es sei zu früh, um über die möglichen gesundheitlichen Folgen zu spekulieren.

Mitte Februar hatte das Ventilationssystem des WIPP automatisch auf einen Filtermodus umgeschaltet, nachdem gefährliche Strahlenwerte gemessen worden waren. So sollte ein Luftaustausch mit der Umwelt verhindert werden.

Nach offiziellen Angaben waren zum Zeitpunkt der erhöhten Strahlenmessung keine Mitarbeiter unter der Erde. Vertreter des Energieministeriums sagten, es bestehe keine Gefahr für Menschen und Umwelt.

In dem Salzstock nahe der Grenze zu Texas werden radioaktive Abfälle aus der Atombomben-Herstellung und Kernwaffenforschung in knapp einem Kilometer Tiefe gelagert, vor allem Plutonium. WIPP wurde 1999 in Betrieb genommen.

Diesen Monat gab es außerdem einen Brand in der Anlage. Ein Lastwagen fing Feuer, wobei einige Arbeiter Rauchvergiftungen erlitten. Vertreter von WIPP sagten, der Brand sei nicht in der Nähe von radioaktivem Material gewesen.

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