US-Ökonom prophezeite 2012: Am 4. März 2014 kommt der Crash

Der US-Ökonom Grady Means sagte im Oktober voraus: Am 4. März 2014 werde die US-Wirtschaft zusammenbrechen. Die Folge: Unvorstellbare Zustände überall auf der Welt, weil der Dollar nichts mehr wert sei. Das zeitliche Zusammentreffen dieser Prognose mit den Ereignissen in der Ukraine ist bemerkenswert.

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Der Ökonom und ehemalige Wirtschaftsberater der US-Regierung, Grady Means, sagte vor zwei Jahren, dass der große Crash am 4. März 2014 eintreten werde. (Foto: Half Moon Bay Review)

Der Ökonom und ehemalige Wirtschaftsberater der US-Regierung, Grady Means, sagte vor zwei Jahren, dass der große Crash am 4. März 2014 eintreten werde. (Foto: Half Moon Bay Review)

Es ist eine unglaubliche Prognose angesichts der Ereignisse in der Ukraine: Am 25. Oktober 2012 schrieb der ehemalige Volkswirt im US-Gesundheitsministerium unter Richard Nixon und dann unter Gerald Ford als Assistent von Vizepräsident Nelson Rockefeller, Grady Means, in einer Kolumne in der Washington Times: Am 4. März 2014 werde die US-Wirtschaft wegen des massiven Gelddruckens zusammenbrechen. Means sagte leicht ironisch, dass die Mayas mit ihrer Vorhersage des Weltuntergangs vielleicht gar nicht so weit daneben gelegen haben könnten.

Auch wenn Means keinen genauen Tag gemeint hatte: Es ist schon ein interessanter Zufall, dass just um diesen Tag herum die Welt in Auflösung zu sein scheint. Means schreibt auf einer Familien-Website, dass er sich für „wirtschaftliche und spirituelle Themen“ besonders interessiere.

Weil der Dollar die Weltwährung sei, werde dieses Ereignis unvorstellbare Folgen für die ganze Welt haben. Means, der in Standford Volkswirtschaft studiert hat, war 2012 schon der Auffassung, dass die Flutung der Welt mit wertlosem Papiergeld nicht folgenlos bleiben könne. Es werden Unternehmenspleiten, Arbeitslosigkeit, nationale Aufstände wie in Griechenland und Spanien und eine Hyperinflation geben. Er berief sich mit seiner Vorhersage auf den ehemaligen Präsidenten des amerikanischen Rechnungshofs, David Walker, der „einen ähnlichen Zeitrahmen“ für den Crash angenommen habe.

Grady Means verfasste ein Buch mit dem Titel "Endgame". Dieses beschäftigte sich jedoch mit der Frage, wie sich das Leben als Rentner darstellt.

Grady Means verfasste ein Buch mit dem Titel „Endgame“. Dieses beschäftigte sich jedoch mit der Frage, wie sich das Leben als Rentner darstellt.

Means schrieb, dass sich auch Europa nicht dem US-Crash werde entziehen können. Means sagte in gewisser Weise voraus, was man heute in der Ukraine beobachten kann: Ein Weltwirtschaftsordnung, die auf einer Währung eines Staates beruht (die USA), wem niemand mehr vertraut, ist dem Untergang geweiht.

Means sagte außerdem den Zusammenbruch Russlands vorher.

Die übergroße Nervosität aller Regierungschefs der Welt angesichts der Entwicklungen in der Ukraine ist jedenfalls rational nicht zu erklären: Im Grund ist der Konflikt um die Krim ein regionaler Konflikt, der jedoch durch die EU und die Amerikaner auf der einen Seite und die Russen auf der anderen Seite erst eine andere Dimension erhalten hat. Die Außenminister Großbritanniens und Schwedens haben bereits vor einem Weltkrieg gewarnt.


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