Ukraine verschärft Sicherheit an Atomkraftwerken

Die Ukraine fürchtet Angriffe der Russen auf die Atomkraftwerke des Landes. Allerdings haben sich in der Vergangenheit eher Rechtsextreme durch Attacken gegen AKWs hervorgetan - wie etwa am 20. Februar bei dem nur 200 Kilometer von der polnischen Grenze entfernten Meiler Riwne.

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Die Ukraine hat wegen der anhaltenden Krise die Sicherheitsvorkehrungen an ihren Atomanlagen verstärkt. Grund sei die „ernste Bedrohung der Sicherheit“ durch das russische Militär, teilte die ukrainische Führung am Dienstag der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien mit. Rechtswidrige Handlungen der russischen Streitkräfte auf ukrainischem Territorium und die Drohung mit Gewalt gefährdeten die Sicherheit der Ukraine, teilte der ukrainischen Vertreter bei der IAEA in einem Brief an die Atomenergiebehörde mit. Dies berge mögliche Folgen für die Atomanlagen in der Ukraine. Der Brief datiert vom 4. März und lag der Nachrichtenagentur Reuters vor.

In dem Land sind 15 Atomreaktoren an vier AKW in Betrieb. Sie haben nach IAEA-Angaben im vergangenen Jahr fast 44 Prozent der Energie in dem Land geliefert.

Die Russen warnen seit einigen Tagen vor dem schlechten Zustand der ukrainischen Anlagen (hier). Die IAEA hält die meisten Anlagen, die im Besitz der Russen sind, für nur mäßig sicher (hier).

Bisher waren allerdings nur Revolutionäre mit Attacken gegen Atomkraftwerke aufgefallen: Am 20. Februar sollen Extremisten einem Bericht von contratom das AKW Riwne überfallen und ein Verwaltungsgebäude und einen Server angezündet haben. Das AKW liegt etwa 200 km von der polnischen Grenze entfernt.

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