Zentralbank-Chef von Zypern tritt zurück

Nach knapp zwei Jahren im Amt tritt Zyperns Notenbankchef Demetriades im Streit mit der Regierung ab. Sein Rücktrittsgesuch wurde am Montag angenommen. Dem Zentralbankchef wird Inkompetenz rund um Zyperns Banken-Krise vorgeworfen.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Nach knapp zwei Jahren im Amt tritt Zyperns Notenbankchef Panikos Demetriades im Streit mit der Regierung ab. Sein Rücktrittsgesuch wurde am Montag von Präsident Nikos Anastasiades angenommen.

Nach Angaben von dessen Büro wird Demetriades, der für Zypern im EZB-Rat sitzt, sein Amt am 10. April zur Verfügung stellen. Die EZB wollte sich nicht zu der Personalie äußern. Anastasiades hatte im September erklärt, er werde möglicherweise den Obersten Gerichtshof Zyperns um eine Abberufung von Demetriades bitten.

Dem Zentralbankchef wird vorgeworfen, er habe sich im Frühjahr 2013 inkompetent verhalten, als sich Zyperns Bankenkrise zuspitzte und es zu einer internationalen Rettungsaktion für das Land kam.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick