Krim-Krise: USA beginnen Militärmanöver im Schwarzen Meer

Die USA zeigen gemeinsam mit Bulgarien und Rumänien Präsenz im Schwarzen Meer: Wenige Tage vor dem Krim-Referendum hat ein Militär-Manöver begonnen.

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Mit eintägiger Verspätung hat am Mittwoch im Schwarzen Meer ein gemeinsames Marinemanöver der USA mit Bulgarien und Rumänien begonnen. An der mehrtägigen Übung nimmt der US-Lenkwaffenzerstörer „Truxtun“ mit einer Besatzung von 300 Marinesoldaten teil. Nach Angaben der bulgarischen Marine gehören auch die bulgarische Fregatte „Drazki“ und drei rumänische Schiffe zu dem Übungsverband. Das Manöver findet gegenüber der ukrainischen Halbinsel Krim statt, wo russische Militäreinheiten inzwischen die Kontrolle übernommen haben.

In Polen finden gleichzeitig Luftwaffenmanöver statt, an denen die USA ebenfalls beteiligt sind. Zudem hat die Nato AWACS-Flugzeuge zur Kontrolle des Luftraums rund um die Ukraine entsandt.

Ein zwischen Ende März und Mitte April geplantes Seemanöver unter der Führung der Ukraine wurde hingegen abgesagt. Dies habe ihm der ukrainische Botschafter mitgeteilt, sagte der bulgarische Verteidigungsminister Angel Naydenow. Die Häfen der ukrainischen Marine auf der Krim werden von der russischen Schwarzmeerflotte blockiert.

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