Malaysia kann verschwundene Boeing 777 nicht finden

Die Regierung von Malaysia hat die internationale Gemeinschaft um Hilfe gebeten: Die Behörden kommen bei ihrer Suche nach dem verschwundenen Flug MH370 noch voran. Die Erkenntnis, dass jemand an Bord die Warnsystems abgeschalten hatte, nährt den Verdacht einer Entführung

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Auf der Suche nach dem seit mehr als einer Woche verschwundenen Passagierflugzeug hat Malaysia die internationale Gemeinschaft um Hilfe gebeten. Mit dem offiziellen Gesuch sollen die Ermittlungen einen neuen Schub erhalten, wie Diplomaten am Sonntag sagten. Zuvor war die Suche über dem Südchinesischen Meer abgebrochen worden. Vor allem in China war Kritik an Malaysia laut geworden.

Mittlerweile seien 25 Länder an der Suche beteiligt, sagte Malaysias Verkehrsminister Hishamuddin Hussein. Einige Staaten hielten sich aber bislang Experten zufolge damit zurück, Militär-Daten offenzulegen. Zuletzt war über eine Entführung spekuliert worden, weil die Maschine nach Angaben der Regierung gezielt ihren Kurs geändert hatte. Die Boeing 777 mit 239 Menschen an Bord war vor neun Tagen in Kuala Lumpur nach Peking gestartet und eine Stunde später von den Radarschirmen verschwunden. Zwei Drittel der Passagiere waren Chinesen.

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