Krim-Krise: Nato unter massiver Attacke von russischen Hackern

Die Nato teilt mit, dass die DDoS-Attacken der Russen immer noch andauern. Das Bündnis hat Schwierigkeiten, ihre gehackten Websites wieder hochzufahren. Hinter der Attacke steht die Gruppe Cyber Berkut, die bereits über 100 ukrainische Websites zu Fall gebracht hat.

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So stellen sich die Hacker von Cyber Berkut (Adler) den Kampf um die Ukraine vor: Die Schlange soll die Nato darstellen. (Screenshot: Cyber Berkut)

So stellen sich die Hacker von Cyber Berkut (Adler) den Kampf um die Ukraine vor: Die Schlange soll die Nato darstellen. (Screenshot: Cyber Berkut)

Die Angriffe von Cyber Berkut auf die Nato-Seiten:

http://ccdcoe.org
http://nato.int
http://nato-pa.int

sind offenbar schwerer als von der Nato ursprünglich angegeben. Am Sonntag um 12.30 Uhr waren immer noch alle drei Seiten down, eine für die Nato ungewöhnlich lange Reaktionszeit. Die Seiten waren gelegentlich in Notdarstellungen erreichbar.

Am Sonntagvormittag räumte die Sprecherin per Twitter ein, dass die Angriffe immer noch andauerten, die Nato jedoch einen Großteil der Server bereits wiederhergestellt habe. Die Sprecherin hatte zwischendurch versichert, dass keine Infrastruktur der Nato-Kommunikation durch die DDoS-Attacken beeinträchtigt worden sei.

Gegen 13 Uhr war die Nato-Hauptseite wieder erreichbar, allerdings mit Unterbrechungen.

Die Attacke wurde von Cyber Berkut mit der Einmischung der Nato in die Ukraine begründet worden (mehr im Detail hier).

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