Citigroup fällt durch Fed-Stresstest

Die drittgrößte Bank der USA hat den Stresstest der Fed nicht bestanden. Ihre Pläne zum Aktien-Rückkauf wurden nicht gestattet. Die Bank sei nicht gewappnet für eine potenzielle Finanzkrise.

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Die Citigroup, die drittgrößte Bank der USA, ist durch die zweite Runde des Stresstests der Fed gefallen. Die Bank wollte Aktien im Wert von mehr als sechs Milliarden Dollar zurückkaufen und die Dividende erhöhen. Doch die Fed sieht die Citigroup als nicht gewappnet für eine potenzielle Finanzkrise.

Die Fed kassierte damit zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren die Pläne der Citigroup, Geld an die Aktionäre auszuzahlen. Citigroup-Chef Michael Corbat sei zutiefst enttäuscht über die Entscheidung, berichtet Bloomberg. Er wolle nun näher mit der Fed zusammenarbeiten, um ihre Bedenken besser zu verstehen.

Die Fed stellte bei der Untersuchung Mängel vor, die die Prüfer bereits zuvor kritisiert hatten. „Für sich genommen würde jeder der Mängel nicht als kritisch genug angesehen, um einen Einspruch zu rechtfertigen. Doch zusammen betrachtet reichen sie aus, um Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Citigroup zu haben“, so die Fed.

Die Fed erwähnt im Zusammenhang mit dem Test nicht, dass die Bank einen Darlehnsbetrug in Höhe von 400 Millionen Dollar in Mexiko aufgedeckt hat. Corbat hat versprochen, dass alle damit beteiligten Personen zur Rechenschaft gezogen werden.

Insgesamt fielen fünf von 30 Banken durch den Test. Neben der Citigroup sind das die US-Häuser der europäischen Banken Royal Bank of Scotland, HSBC und Santander. Zudem fiel die amerikanische Zion Bancorp durch die erste Runde des Stresstests.

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