Ukraine: Parlament will IWF-Reformen nicht umsetzen

Das Parlament der Ukraine hat ein Reformpaket von Premier Arseni Jazenjuk abgelehnt. Diese Reformen sind die Voraussetzung für IWF-Kredite im Umfang von bis zu 18 Milliarden Dollar.

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Das ukrainische Parlament hat sich im ersten Anlauf nicht auf ein Reformpaket einigen können, das die Voraussetzung für Milliardenhilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist.

Die Abgeordneten suchten am Donnerstag in Kiew nach der ersten Abstimmung nach einem Kompromiss, um den Entwurf der Regierung von Ministerpräsident Arseni Jazenjuk noch verabschieden zu können.

Der IWF hat der Ukraine Hilfen in Höhe von 14 bis 18 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt (hier). Voraussetzung sind jedoch Reformen. Die ukrainische Wirtschaft ist nicht zuletzt wegen der Krim-Krise schwer angeschlagen.

Aufgrund des Spardrucks hatte die Regierung den Gaspreis für die Bürger bereits um 50 Prozent angehoben (mehr hier).

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