Monsanto steigert den Profit mit Gen-Mais

Der US-Konzern Monsanto hat seinen Gewinn um 13 Prozent gesteigert. Er profitiert von der starken Nachfrage nach Saatgut. Dazu gehört auch das Geschäft mit genetisch veränderten Sorten.

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Der US-Agrochemiekonzern Monsanto profitiert von kräftiger Nachfrage nach Mais- und Sojasaatgut.

Der Rivale von Bayer und der Schweizer Syngenta steigerte im abgelaufenen Quartal seinen Gewinn um 13 Prozent auf 1,67 Milliarden Dollar, wie Konzernchef Hugh Grant am Mittwoch mitteilte.

Der weltgrößte Hersteller von genetisch veränderten Nutzpflanzen setzte im Dreimonatszeitraum bis Ende Februar 5,8 Milliarden Dollar um nach 5,5 Milliarden Dollar vor Jahresfrist.

„Unser Geschäft ist in der Spur, das Wachstum zu liefern, was wir vorhergesagt haben“, stellte Grant für das gesamte Geschäftsjahr 2013/14 bis Ende August in Aussicht.

Im Geschäft mit Mais-Saatgut, zu dem auch genetisch veränderte Sorten gehören, baute Monsanto die Umsätze um 4 Prozent aus. Im kleineren Geschäft mit Soja-Saatgut schnellten die Erlöse sogar um 21 Prozent nach oben.

Monsanto startete unlängst eine große Verkaufsoffensive in Lateinamerika für Soja-Saatgut. Dazu zählen unter anderem Pflanzen, die gegen das Herbizid Glyphosat resistent sind. Dieses stehen im Verdacht, zu tödlichem Nierenversagen zu führen (mehr hier).

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