Tsunami-Gefahr nach Erdbeben in Chile

Ein schweres Seebeben vor der Nordküste Chiles hat am Dienstag einen Tsunami ausgelöst.

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Das Beben hatte nach Erkenntnissen des US-Instituts Geological Survey (USGS) die Stärke 8,2. Das Epizentrum habe in geringer Tiefe rund 100 Kilometer nordwestlich der Hafenstadt Iquique gelegen. Für die gesamte Pazifikküste Lateinamerikas wurde eine Tsunami-Warnung ausgegeben. In Chile und Peru veranlassten die Behörden die Evakuierung von Küstenbereichen.

Im Norden Chiles erreichte nach Angaben der Marine nach 45 Minuten eine erste Flutwelle das Land. Nach Angaben des Tsunami-Warnzentrums für den Pazifik verursachte das Beben mehrere Tsunami-Wellen, die höchste mit 2.3 Metern.

Im Gebiet von Iquique wurden nach Angaben des Gouverneurs mindestens zwei Menschen durch das Beben getötet und drei schwer verletzt. Einige Straße wurden durch Erdrutsche blockiert. Weitere Informationen über Schäden und Opfer lagen zunächst nicht vor.

In den peruanischen Städten Tacna, Moquegua und Arequipa fiel teilweise der Strom aus. Berichte über schwere Schäden oder Opfer in dem Land gab es nicht.

Die Kupferbergwerke im Norden Chiles und im Süden Perus verzeichneten keine schweren Schäden.

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