EU warnt Russland vor wirtschaftlicher Eiszeit

EU-Währungskommissar Olli Rehn hat Russland vor einem Abrutschen in die Rezession gewarnt. Rehn schloss zudem Wirtschaftssanktionen der Europäer gegen Russland wegen des Ukraine-Konflikts nicht aus. Die Ukraine solle auf den Weg zu einer EU-Mitgliedschaft gebracht werden.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
Aufgrund der Krim-Krise drohe generell „eine länger Periode kühlerer Ungewissheit im russisch-westlichen Verhältnis“, so Olli Rehn.

Aufgrund der Krim-Krise drohe generell „eine länger Periode kühlerer Ungewissheit im russisch-westlichen Verhältnis“, so Olli Rehn.

EU-Währungskommissar Olli Rehn hat Russland vor einem Abrutschen in die Rezession gewarnt. Aufgrund der Krim-Krise drohe generell „eine länger Periode kühlerer Ungewissheit im russisch-westlichen Verhältnis“, sagte Rehn der FAZ. „Sollte sich die Krise verschärfen, fällt Russland in diesem und im nächsten Jahr in die Rezession.“

Wie bereits Angela Merkel schloss Rehn Wirtschaftssanktionen der Europäer gegen Russland wegen des Ukraine-Konflikts nicht aus. Letztlich hänge dies aber von Russland ab. „Wenn in Russland die Lage nicht weiter eskaliert, brauchen wir auch unsere Sanktionen nicht auszuweiten.“ Rehn forderte die Europäer zur Geschlossenheit bei ihrer Haltung in diesem Konflikt auf. „Im Angesicht der gegenwärtigen Krise müssen wir zusammenhalten, und das können wir nur, wenn wir auch im Inneren vereint sind“, sagte er.

Die Ukraine sollte auf den Weg zu einer EU-Mitgliedschaft gesetzt werden. Eine nahe Mitgliedschaft sieht Rehn allerdings nicht. „Wir brauchen einen realistischeren Ansatz. Wir sollten zu unserem Assoziations- und Freihandelsabkommen stehen.“

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick