Österreich: Erste Bank prüft Umzug nach Tschechien

Die Erste Bank plant den Umzug ihrer Firmenzentrale von Wien nach Prag, so der tschechische Präsident Milos Zeman. Darüber habe ihn der Bank-Chef informiert. Anders als in Österreich gibt es in Tschechien keine Bankensteuern.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Die österreichische Bank Erste Group denkt dem tschechischen Präsident zufolge über einen Abzug der Firmenzentrale aus Wien nach.

Bankchef Andreas Treichl habe ihn darüber informiert, dass das Institut in den kommenden Jahren einen Umzug nach Prag erwägen werde, sagte Tschechiens Präsident Milos Zeman am Mittwoch. Weitere Details nannte er nicht. Ein Erste-Sprecher wollte sich zunächst nicht dazu äußern.

Die tschechische Tochter des Sparkassen-Spitzeninstituts, die Ceska Sporitelna, ist hochprofitabel. Und anders als in Österreich gibt es in dem Land keine Bankensteuern.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick