Flug MH370: Flugzeug bleibt wohl für immer verschollen

Die Signale, die die Australier gefunden haben werden, stammen offenbar nicht vom Flug Malaysia Airlines MH370. Die Blackbox dieses Fluges dürfte sich in der Zwischenzeit abgeschaltet haben. Wenn das Flugzeug abgestürzt ist, ist es sehr unwahrscheinlich, dass das Wrack jemals gefunden werden kann.

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Bei der Suche nach dem verschollenen Passagierflugzeug der Malaysia Airlines im Indischen Ozean haben widersprüchliche Angaben am Freitag für Verwirrung gesorgt. Während Australiens Ministerpräsident Tony Abbott in Singapur erklärte, der Flugschreiber sei bis auf wenige Kilometer genau lokalisiert worden, widersprach dem der leitende Koordinator der internationalen Suchbemühungen, Angus Houston. „Nach den mir vorliegenden Informationen hat es keinen großen Durchbruch bei der Suche nach MH370 gegeben.“ Das jüngst empfangene Signal stamme vermutlich nicht von der sogenannten Blackbox des Flugzeugs.

Die Suche konzentrierte sich zuletzt auf einen kleineren Bereich des Indischen Ozeans etwa 1700 Kilometer nordwestlich von Perth. Dort wurden fünf Einzelsignale – auf Englisch „pings“ genannt – entdeckt. Die vier ersten wurden von dem australischen Schiff „Ocean Shield“ aufgefangen, das mit einem Spezialgerät der US-Marine ausgerüstet ist. Die Suche ist zu einem Wettlauf gegen die Zeit geworden, da die Batterien des Flugschreibers in der Regel 30 Tage Signale senden. Flug MH370 war am 8. März mit 239 Menschen an Bord aus unbekannter Ursache Tausende Kilometer vom Kurs abgewichen, bevor die Maschine von den Radarschirmen verschwand.

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