Gericht verurteilt Berlusconi zu einem Jahr Sozialdienst

Der frühere italienische Premier Silvio Berlusconi muss seine einjährige Strafe in Form eines Sozialdienstes verbüßen. Einmal pro Woche muss er künftig in einem Altenheim arbeiten. Zudem verhängte das Mailänder Gericht Reiseeinschränkungen.

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Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi muss seine einjährige Strafe wegen Steuerbetrugs in Form von Sozialdienst in einem Altenheim verbüßen. Der 77-Jährige müsse mindestens einmal pro Woche in einer solchen Einrichtung vorstellig werden, entschied ein Gericht in Mailand am Dienstag.

Zugleich verhängte es Reiseeinschränkungen gegen den Medienmilliardär. Er darf die Region Lombardei, in der er seinen Hauptwohnsitz hat, nur für Reisen nach Rom dienstags bis donnerstags verlassen. Berlusconis Anwalt zeigte sich mit der Strafe zufrieden.

Die Staatsanwaltschaft hatte sich vergangene Woche einem Antrag der Verteidigung angeschlossen. Diese hat vorgeschlagen, dass Berlusconi seine Strafe in einem Heim für behinderte Senioren ableistet (mehr hier).

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