Russland prüft Klage gegen US-Sanktionen

Russland erwägt, bei der Welthandelsorganisation ein Verfahren gegen die USA einzuleiten. Die US-Sanktionen im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise sind nicht gerechtfertigt, so der russische Wirtschaftsminister.

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Russland erwägt eine Klage gegen die USA wegen der Sanktionen im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise. Es sei darüber gesprochen worden, bei der Welthandelsorganisation (WTO) ein Verfahren gegen die USA einzuleiten, zitierten Nachrichtenagenturen am Mittwoch Aussagen des russischen Wirtschaftsministers Alexej Uljukajew.

Als Vergeltung für die Eingliederung der ukrainischen Halbinsel Krim zu Russland haben die USA die St. Petersburger Bank Rossija sowie ihren Chef und größten Anteilseigner Juri Kowaltschuk mit Sanktionen belegt. Indirekt ist auch die russische Bank SMP betroffen, deren Miteigentümer Boris und Arkadi Rotenberg ebenfalls auf der Sanktionsliste stehen.

Die USA und die Europäische Union (EU) machen Russland für die zunehmenden Spannungen in der Ostukraine verantwortlich und haben weitere Sanktionen angedroht.

Die Führung in Kiew hatte am Dienstag einen „Anti-Terror-Einsatz“ im Osten der Ukraine gestartet, wo Separatisten in zehn Städten Regierungsgebäude besetzt halten. Doch in Slawjansk haben Angehörige der ukrainischen Fallschirmjäger die Seiten gewechselt, weil sie nicht auf das eigene Volk schießen wollen. Durch die Stadt fuhren mindestens sechs Schützenpanzer mit der russischen Flagge (mehr hier).

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