Japans Pensions-Fonds muss höhere Risiken eingehen

Der größte Pensions-Fonds der Welt will mehr Geld in riskantere Anlagen stecken, vor allem in Aktien. Derzeit werden 60 Prozent der Gelder in japanische Staatsanleihen gesteckt. Deren Rendite ist jedoch äußerst gering ist.

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Japan baut den weltweit größten Pensionsfonds um und will mehr Geld in riskantere Anlagen lenken. Dazu ernannte die Regierung in Tokio am Dienstag neue Mitglieder für das oberste Investitionsgremium des Pensionsfonds, der mit 1,26 Billionen Dollar so viel Geld verwaltet wie kein anderer Fonds.

„Die Interessen der Pensionsberechtigten müssen an erster Stelle stehen“, sagte Gesundheitsminister Norihisa Tamura am Dienstag. Wie genau der Fonds, dessen Volumen größer ist als die Wirtschaftsleistung Mexikos, künftig investiert, blieb zunächst offen.

Experten gehen aber davon aus, dass der Fonds noch mehr Aktien kauft. Derzeit soll mit 60 Prozent der größte Teil des Geldes in japanische Staatsanleihen investiert werden, auf japanische Aktien sollen zwölf Prozent entfallen, auf ausländische Aktien ebenfalls zwölf Prozent und auf ausländische Staatsanleihen elf Prozent.

Damit wäre aber die japanische Notenbank gefragt, schrieben die Experten der Citibank: „Um den Markt für japanische Staatsanleihen zu stabilisieren, steigt die Wahrscheinlichkeit eines zusätzlichen Kaufprogramms der Bank von Japan.“

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