Euro-Banken vergeben weniger Kredite

Im März vergaben die Banken der Eurozone 2,2 Prozent weniger Kredite als ein Jahr zuvor. Die Geldmenge M3 wuchs lediglich um 1,1 Prozent. Den Sparern droht nun ein stärkeres Eingreifen der EZB, die eine Deflation nicht zulassen will.

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Die Banken in der Euro-Zone knausern weiterhin mit Krediten. Insgesamt vergaben sie im März 2,2 Prozent weniger Darlehen als im Vorjahresmonat, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag mitteilte.

Das Wachstum der für die Zinspolitik der EZB wichtigen Geldmenge M3 lag bei 1,1 Prozent. Im Februar hatte das M3-Wachstum noch bei 1,3 Prozent gelegen. Im gleitenden Dreimonatsdurchschnitt (Januar bis März) erhöhte sich M3 um 1,2 Prozent.

Die Geldmenge M3 umfasst unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen mit bis zu zwei Jahren Laufzeit.

Eine nur schwach wachsende Geldmenge kann zu fallenden Preisen führen. Doch die EZB hat angekündigt, dies durch Geld-Drucken zu verhindern. Dadurch wird die Umverteilung vom Sparer zum Schuldner beschleunigt. Schuldner sind vor allem die Staaten.

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