Banken-Krise: Portigon-Chef tritt überraschend zurück

Die Steuerzahler sollten in den kommenden Tagen genau auf die Bad Bank der Pleite-Bank WestLB hinsehen. Der Chef der Bank ist Knall auf Fall zurückgetreten.

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Das Nachfolgeinstitut der nach Milliardenverlusten zerschlagenen WestLB hat überraschend seinen Chef verloren. Der Vorstandsvorsitzende Dietrich Voigtländer scheide mit sofortiger Wirkung aus, teilte die Düsseldorfer Portigon mit. Ein Grund wurde in der knappen Mitteilung nicht genannt.

In der Portigon lagern giftige Papiere in Millarden-Höhe. 2.600 Mitarbeiter erwirtschaften für eine Bank ohne Geschäftsmodell jährlich 500 Millionen Euro Verlust (mehr hier).

Das Unternehmen, das die Erbmasse der einst größten deutschen Landesbank abzuwickeln hat, bemüht sich gerade um den Verkauf der Servicetochter PFS, die mit rund 600 Mitarbeitern anderen Banken Dienstleistungen wie die Abwicklung fauler Kredite anbietet. Die EU-Kommission fordert eine Veräußerung der PFS bis 2016. Wird dies nicht umgesetzt, muss die PFS selbst abgewickelt werden.

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