Pleite-Gefahr: IWF genehmigt Milliarden-Kredit für die Ukraine

Der IWF hat einen Kredit in Höhe von 17 Milliarden Dollar beschlossen. Das Geld fließt in den Haushalt des insolventen Staates und soll die Pleite verhindern. Eine Milliarde stammt vom deutschen Steuerzahler.

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat am Mittwoch einem 17 Milliarden Dollar schweren Hilfspaket für die Ukraine zugestimmt. Damit soll die Wirtschaft des seit Monaten von Unruhen erschütterten osteuropäischen Landes stabilisiert werden. Der IWF-Beschluss sieht die sofortige Auszahlung von 3,2 Milliarden Dollar an die ukrainische Regierung vor, um deren Zahlungsunfähigkeit zu verhindern. Hiervon sind zwei Milliarden Dollar für die Stützung des Haushaltes vorgesehen.

Etwa eine Milliarde dieses Geldes ist dem deutschen Steuerzahler zuzurechnen. Deutschland hält 5,8 Prozent am IWF.

Wie genau das Geld verwendet wird, ist unklar. Es kann jedoch angenommen werden, dass die Ukraine bereits Schwierigkeiten hat, ihre Schulden bei den Banken zu bedienen. Daher dürfte ein Großteil des Geldes – ähnlich wie in Griechenland – zur Stabilisierung des ukrainischen Finanzsystems verwendet werden.

Die europäischen Banken fürchten eine Zuspitzung der Krise, vor allem in Russland: Sie haben Kredite in der Höhe von 900 Milliarden Euro an russische Unternehmen vergeben (mehr hier).

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