Militär-Beobachter in Berlin-Tegel gelandet

Die Militarbeobachter aus der Ukraine sind in Deutschland eingetroffen. Außenminister Steinmeier dankte Präsident Putin für seine Vermittlung.

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Die am Samstag im ostukrainischen Slawjansk freigelassenen Militär-Beobachter sind am Abend am Berliner Flughafen Tegel gelandet. Ein Airbus der Bundeswehr setzte um 20.58 Uhr auf, kurz darauf verließen die Beobachter aus Deutschland, Dänemark, Polen und Tschechien die Maschine. Noch auf dem Rollfeld trafen sie kurz mit Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen und dann mit ihren Angehörigen zusammen. Von der Leyen sagte anschließend, sie sei erleichtert, dass „das OSZE-Team unversehrt und wohlbehalten“ wieder zurück sei. Das Team war acht Tage lang von pro-russischen Separatisten festgehalten worden.

Zuvor schon hatte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier Russland für dessen Einsatz bei der Freilassung gedankt (mehr hier). Russlands Präsident Wladimir Putin hatte seinen Unterhändler Wladimir Lukin nach Slawjansk geschickt, um die Befreiung der vor acht Tagen festgenommenen Mitglieder der Beobachtergruppe zu vermitteln. In den vergangenen Tagen hatte der Westen Russland vorgeworfen, seinen Einfluss auf die Separatisten nicht zu nutzen, um auf eine Entspannung der Lage hinzuwirken.

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