Arbeitslosen-Demo: Gegen den Zwang zur Arbeit

Der 2. Mai ist der inoffizielle „Tag der Arbeitslosen“, der in Berlin mit einer Demo begangen wurde. Wozu alle zur Arbeit zwingen, wenn gar nicht genug Arbeit da ist, lautet die durchaus ernst gemeinte Frage hinter der satirischen Aktion.

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Der 2. Mai ist der inoffizielle „Tag der Arbeitslosen“, der in Berlin mit einer Demo begangen wurde.

„Unser Anliegen ist, dass der Zwang zur Lohnarbeit bekämpft werden muss, das meinen wir, also wir sind dafür, dass Leute, die gerne arbeiten wollen, die gut arbeiten, arbeiten sollen, und Leute die auf Arbeit verzichten können – auf Arbeit verzichten können.

Dann müsste man sich eben darüber im Klaren sein, dass Arbeit was kostet, also dann könnte ich als Unternehmer eben nicht Leute zu billigen Löhnen anstellen. Entweder kann ich sie bezahlen oder ich kann mein Unternehmen nicht führen, so einer der Mitveranstalter.

Wozu alle zur Arbeit zwingen, wenn gar nicht genug Arbeit da ist, lautet die durchaus ernst gemeinte Frage hinter der satirischen Aktion. Viele Teilnehmer kommen aus der Berliner Künstlerszene, seit 2005 veranstalten sie ihre Demo zum „Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen.“

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