3D-Drucker-Hersteller SLM ist an der Börse

Trotz einiger Mühen hat der 3D-Drucker-Hersteller SLM Solutions am Freitag den Sprung an die Frankfurter Börse geschafft. Die Aktien legten zum Börsenstart zu. SLM selbst nimmt wie geplant 75 Millionen Euro für seine Expansion ein.

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Bei ihrer Börsenpremiere sind die Aktien des 3D-Drucker-Herstellers SLM Solutions über ihrem Ausgabepreis von 18 Euro gestartet. Der erste Kurs am Freitag lag bei 18,20 Euro, anschließend stiegen die Papiere bis auf 18,60 Euro.

SLM Solutions ist der erste echte Börsengang in Frankfurt in diesem Jahr, während die Börsen in London und anderswo in Europa sich vor teils milliardenschweren Emissionen kaum retten können.

Der Börsengang des 3D-Drucker-Herstellers SLM fiel kleiner aus als geplant. Die Altaktionäre verkauften wegen des niedrigen Emissionspreises weniger Aktien. SLM war vom Abwärtstrend bei Papieren anderer Anbieter dieser Technologie in Mitleidenschaft gezogen worden. Die schwedische Arcam hatte binnen vier Wochen 30 Prozent ihres Börsenwertes verloren. SLM selbst nimmt wie geplant 75 Millionen Euro für seine Expansion ein. Mit 3D-Druckern lassen sich beliebige dreidimensionale Bauteile oder Formen herstellen – von Zahnkronen bis zu Einspritzdüsen für Flugzeug-Triebwerke.

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