Obama startet massive Subventionen für Solar-Branche

US-Präsident Obama hat ein neues Programm zur Förderung erneuerbarer Energien im Umfang von zwei Milliarden Dollar angekündigt. Zudem will er die Ausbildung von 50.000 Solar-Fachkräften subventionieren. Mit einer Exekutiv-Order umgeht Obama dabei den US-Kongress, wo zahlreiche Kritiker der Öko-Förderung sitzen.

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US-Präsident Barack Obama hat ein neues Programm zur Förderung erneuerbarer Energien angekündigt. In den kommenden drei Jahren sollten zwei Milliarden Dollar in Energiespar-Maßnahmen bei Bundesgebäuden investiert werden, erklärte Obama am Freitag bei einem Besuch in einer kalifornischen Walmart -Filiale.

Zudem soll die Ausbildung von 50.000 Fachkräften gefördert werden, damit sie ab 2020 der Solar-Industrie zur Verfügung stehen. Da es sich bei den Maßnahmen um Exekutiv-Anordnungen des Präsidenten handelt, umgeht Obama den Kongress, wo zahlreiche Kritiker von staatlichen Programmen zur Förderung alternativer Energien sitzen.

Die Ankündigung fand in Mountain View am Ende einer dreitägigen Kalifornien-Reise statt, die Obama überwiegend dazu nutze, um Wahlspenden für die Demokraten zu sammeln. In seiner Rede verwies der Präsident auf Walmart sowie Apple, Google, Citigroup, Goldman Sachs und Ikea, die sich zu einer intensiveren Nutzung von Solarstrom bekannt hätten.

„Für den Planeten ist das genau das Richtige“, erklärte Obama. Er rief dazu auf, die amerikanische Wirtschaft auf „die Realität des Klimawandels“ vorzubereiten.

Obama hatte 2010 angekündigt, auch auf dem Dach des Weißen Hauses Solarzellen zu installieren. Ein Sprecher des Präsidenten gab am Freitag die Fertigstellung des Projekts bekannt. Es ist das zweite Mal, dass auf dem Gebäude Panels stehen: Obamas Parteifreund Jimmy Carter hatte bereits 1979 Solarzellen anbringen lassen. Sein Nachfolger, der Republikaner Ronald Reagan, ließ sie wieder abmontieren.


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