Umfrage: In Frankreich wächst die EU-Ablehnung

Die Mehrheit der Franzosen hält die EU für „nicht demokratisch genug“. Brüssel sei zu weit weg vom Bürger und beschäftige sich zu viel mit sinnlosen Regulierungen. Nur noch 51 Prozent sagen, dass die Mitgliedschaft Frankreichs in der EU eine „gute Sache“ ist.

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Nur noch 51 Prozent der Franzosen halten die Mitgliedschaft ihres Landes in der EU für eine „gute Sache“, so eine aktuelle Umfrage des Instituts CSA. Vor zehn Jahren waren es zwei Drittel der Franzosen (67 Prozent).

Heute sagen 38 Prozent, dass die Mitgliedschaft in der EU eine „schlechte Sache“ ist. Vor zehn Jahren sagten das nur 25 Prozent der Franzosen.

Nur noch 51 Prozent der Franzosen halten die Mitgliedschaft in der EU für eine „gute Sache“. (Grafik: CSA)

Nur noch 51 Prozent der Franzosen halten die Mitgliedschaft in der EU für eine „gute Sache“. (Grafik: CSA)

Auf die Frage, wie sie im Hinblick auf die Errichtung der EU fühlen, sagten 10 Prozent der Franzosen „feindselig“, 48 Prozent „beunruhigt“ und 13 Prozent „gleichgültig“.

Nur 20 Prozent der Franzosen nannten positive Gefühle hinsichtlich der EU. 18 Prozent sagten „zuversichtlich“ und nur 2 Prozent waren noch „enthusiastisch“.

Zudem sagen 78 Prozent der Franzosen, die EU-Institutionen seien zu weit weg von den täglichen Anliegen der Bürger. 72 Prozent sagen, Brüssel beschäftige sich zu viel mit „sinnlosen Regulierungen“.

Mehr als die Hälfte (52 Prozent) sagt, die EU-Institutionen seien „nicht demokratisch genug“.


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