Insiderhandel: US-Gericht verurteilt Hedgefondsmanager zu Gefängnisstrafe

Der frühere Hedgefonds-Manager Michael Steinberg wurde von einem US-Gericht zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Zudem verhängte das Gericht eine Geldstrafe in Höhe von zwei Millionen Dollar. Steinberg war in Insidergeschäfte verwickelt.

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Im Skandal um Insiderhandel beim US-Hedgefonds SAC hat ein Gericht den früheren Portfoliomanager Michael Steinberg zu einer dreieinhalbjährigen Gefängnisstrafe verdonnert. Zudem verhängte das US-Gericht eine Geldstrafe von zwei Millionen Dollar über den 42-Jährigen.

Im Dezember hatte das Gericht Steinberg wegen Insiderhandels in fünf Fällen für schuldig befunden. Das Strafmaß wurde nun am Freitag verkündet. Steinberg wurde vorgeworfen, beim Spekulieren Tipps von Insidern angenommen zu haben. Bereits acht SAC-Fondsmanager wurden schuldig gesprochen.

SAC musste eine Rekordstrafe von 1,8 Milliarden Dollar zahlen – die bisher höchste Buße für ein solches Vergehen in der US-Geschichte. Behörden hatten SAC beschuldigt, sich von 1999 bis 2010 mit Hilfe verbotener Insidergeschäfte illegal bereichert zu haben. Gegen den SAC-Gründer Cohen selbst wird jedoch nicht strafrechtlich ermittelt. Cohens Fonds verwaltet rund 15 Milliarden Dollar und gilt als einer der weltweit größten und erfolgreichsten Hedgefonds.

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