E.ON-Chef sagt Teilnahme an Wirtschaftskonferenz in St. Petersburg ab

Wegen „kurzfristigen Terminen“ wird E.ON-Chef Teyssen nicht an der Wirtschaftskonferenz in St. Petersburg teilnehmen. Es habe aber keinen politischen Druck gegeben, so ein Konzern-Sprecher. Die US-Regierung hat hingegen heimische Firmen aufgefordert, ihre Teilnahme zu überdenken.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

E.ON-Chef Johannes Teyssen hat seine Teilnahme an einer wegen der Ukraine-Krise umstrittenen Wirtschaftskonferenz in St. Petersburg abgesagt. Grund hierfür seien „kurzfristige wichtige Termine“ mit einer besonderen Bedeutung für den Konzern, sagte ein E.ON-Sprecher am Montag. Nähere Angaben machte er nicht. Es habe aber keinen politischen Druck gegeben. Anstelle von Teyssen würden die Vorstandsmitglieder Leonhard Birnbaum und Jorgen Kildahl an dem Treffen teilnehmen.

Von Donnerstag bis Samstag findet in St. Petersburg eine Wirtschaftskonferenz statt, auf der auch Russlands Präsident Wladimir Putin sprechen wird (mehr hier).

Anders als in früheren Jahren werden diesmal wegen der russischen Ukraine-Politik keine westlichen Spitzenpolitiker dabei sein. Die US-Regierung hatte zudem heimische Firmen aufgefordert, ihre Teilnahme zu überdenken.

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***


media-fastclick media-fastclick