Fahrrad-Hersteller Mifa hofft auf Rettung durch indische Investoren

Der schwer angeschlagene ostdeutsche Fahrradhersteller Mifa hofft, durch den Einstieg eines Investors aus Indien den Absturz verhindern zu können. Die Banken halten offenbar still - obwohl sie zunächst Verluste realisieren müssen.

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Der angeschlagene ostdeutsche Fahrradhersteller Mifa hat den erhofften Investor gewonnen. Das indische Unternehmen Hero Cycles will wie geplant mit bis zu 15 Millionen Euro einsteigen, wie Mifa Mitteldeutsche Fahrradwerke am Montagabend bekanntgab. Dazu sei mit der Hero-Tochter OPM Global eine Investmentvereinbarung geschlossen worden. Diese könne zu einer Beteiligung von bis zu 47 Prozent an Mifa führen.

„Die Investmentverpflichtung seitens der OPM Global B.V. sieht erhebliche Finanzierungsbeiträge der Finanzierungspartner der Mifa vor“, hieß es in der Mitteilung. Vereinbart sei etwa ein Forderungsverzicht von 15 bis 20 Millionen Euro seitens der Anleihegläubiger. Hero hatte als Bedingung für den Einstieg gefordert, dass Banken und Anleihegläubiger der Firma aus Sachsen-Anhalt Abstriche machen.

Mifa kämpft mit einem Bilanzloch von 28 Millionen Euro. Das Unternehmen hatte dies damit begründet, dass in den vergangenen Jahren Vorräte nicht ordnungsgemäß verbucht worden seien

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