Wegen Ukraine-Konflikt: EU will Notfallplan für Energie-Netze

Die EU hat die Mitgliedsländer aufgefordert, einen Notfallplan (Stresstest) für ihre Energienetze vorzulegen. Offensichtlich rechnet man in Brüssel damit, dass sich die Beziehungen zu Russland dauerhaft abkühlen.

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Angesichts der Ukraine-Krise sollen die EU-Staaten ihre Energienetze vor dem nächsten Winter gegen Lieferunterbrechungen wappnen. Die EU-Kommission empfiehlt laut einem der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag vorliegenden Dokument, dass die Mitgliedsländer in Stresstests die Robustheit ihrer Netzt prüfen. Zudem sollten sie darüber nachdenken, ob sie ihre Reserven, etwa im Bereich der Gas-Vorräte, aufstocken.

Die Ukraine streitet sich derzeit mit dem russischen Gas-Konzern Gazprom über die Begleichung von Gasrechnungen. Russland hat dem Nachbarland mit dem Stopp von Gaslieferungen gedroht. Ein Teil des Gases für die EU wird über Pipelines durch die Ukraine transportiert.

Die EU-Kommission war von den EU-Staaten aufgefordert worden, Vorschläge für Maßnahmen zu präsentieren, wie man auf die Unterbrechung der Lieferungen reagieren könnte. Neben dem Aufbau höherer Reserven empfiehlt die Brüsseler Behörde, kurzfristig nach Möglichkeiten der Energie-Einsparung zu suchen. Außerdem sollten Förderländer ihre Produktion hochfahren. Flüssiggasvorkommen sollten zudem stärker Richtung Europa geleitet werden.

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