Bundesbank garantiert: Es wird weiter Bargeld in Deutschland geben

In der Krise vertrauen die Europäer wieder verstärkt dem klassischen Bargeld: Der Banknotenumlauf ist im Eurosystem im vergangenen Jahr um 18,6 Prozent gestiegen. Die Bundesbank sagt nun: Das Bargeld ist in der Eurozone auf absehbare Zeit nicht abzuschaffen.

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In einer Rede sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele, dass das Bargeld in Europa auf absehbare Zeit nicht abgeschafft wird:

„Seit langem wird dem Bargeld der baldige Tod attestiert; es sei altmodisch, ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Diesen Kritikern möchte ich entgegnen, dass der Euro-Bargeldumlauf ungebrochen weiter wächst. Der Banknotenumlauf für das gesamte Eurosystem ist von 806 Milliarden Euro in 2009 um 150 Milliarden Euro auf 956 Milliarden Euro in 2013 gestiegen, also um 18,6 Prozent. Allein im letzten Jahr ist der Umlauf um 43,6 Milliarden Euro bzw. 4,8 Prozent gewachsen. Von diesem Banknotenumlauf wurden von der Bundesbank gut 49 Prozent ausgegeben.“

Thiele weiter:

„Neben der Zahlungsmittelfunktion stiftet das Bargeld für die Bevölkerung auch einen Nutzen als Wertaufbewahrungsmittel. Letzteres ist für die Menschen gerade in finanziell unsicheren Zeiten von großer Bedeutung, wie wir während der Lehman-Krise im Jahr 2008 bemerkt haben, als die Nachfrage nach Banknoten sprunghaft anstieg. Und auch die Nutzung von Bargeld als Zahlungsinstrument ist trotz steigender Verwendung von unbaren Zahlungsinstrumenten bemerkenswert hoch. Bargeld ist nach wie vor das beliebteste Zahlungsmittel in Deutschland und wird es auf absehbare Zeit wohl auch bleiben.“

Die ganze Rede lesen Sie hier.

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