Studie: Deutschland verbessert Wettbewerbs-Fähigkeit

Eine Studie bescheinigt Deutschland eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Ob diese auf die Lohnzurückhaltung zurückzuführen ist, geht aus der Studie nicht hervor. Internationale Konzerne siedeln sich jedoch offenbar gerne in Deutschland an.

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Deutschland macht einer Studie zufolge in Sachen Wettbewerbsfähigkeit einen Sprung nach vorn. In der am Donnerstag veröffentlichten Rangliste der Schweizer Business School IMD kletterte die Bundesrepublik vom neunten auf den sechsten Platz. Nummer eins bleiben danach die USA, gefolgt von der Schweiz, Singapur und Hongkong. Auch Schweden liegt noch vor Deutschland.

Die IMD stellt das Ranking seit 1989 jährlich auf, wofür 4300 internationale Geschäftsleute befragt und 60 Länder mit über 300 Kriterien bewertet werden. Deutschland punktet vor allem mit hoch qualifizierten Arbeitnehmern, verlässlicher Infrastruktur und einem stabilen politischen Umfeld. Das Image Deutschlands im Ausland ist inzwischen so gut, dass es nur noch von Singapur übertroffen wird. Negativ wird dagegen insbesondere das Steuersystem beurteilt. Die Studie erklärt, warum Deutschland zum Magneten für ausländische Investoren wird: 2013 siedelten sich so viele Unternehmen neu an wie noch nie. 992 Projekte zählte die für das Standortmarketing der Bundesrepublik zuständige Gesellschaft Germany Trade & Invest (GTAI).

Die USA behaupten ihre Führungsposition in Sachsen Wettbewerbsfähigkeit dank einer „widerstandsfähigen Wirtschaft, steigender Beschäftigung und ihrer Dominanz in Sachen Technologie und Infrastruktur“. Fortschritte werden auch einigen Euro-Krisenstaaten bescheinigt. Irland (Platz 15), Spanien (39) und Portugal (43) verbesserten sich im Ranking. „Europa befindet sich auf dem richtigen Weg“, sagte IMD-Experte Arturo Bris. Einige Krisenländer hätten eine „spektakuläre Performance“ hingelegt. Allerdings fielen mit Italien (46) und Griechenland (57) auch einige Euro-Staaten zurück.

Das trifft auch für China zu, die nach den USA größte Volkswirtschaft der Welt. Die Volksrepublik rutschte vom 21. Auf den 23. Rang ab. Auch andere große und lange Zeit boomende Schwellenländer wie Brasilien (54) und Indien (44) stehen nicht mehr so gut da.

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