Google Glass hilft der Polizei beim Aufspüren von Kriminellen

Die Polizei in Dubai will Google Glass nutzen, um nach gestohlenen Autos zu fahnden. Beim Blick aufs Nummernschild wird dieses automatisch mit der Polizeidatenbank abgeglichen. Mit einer App werden zudem Fotos von Verkehr-Rowdy gemacht, die direkt ins Polizeisystem eingespielt werden. Die Technik gibt der Polizei ungeahnte Möglichkeiten.

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Mit der Datenbrille von Google will die Polizei in Dubai künftig Verbrechen aufklären. So sollen sowohl gestohlene Fahrzeuge identifiziert als auch Verkehrssünder fotografiert werden. Die erste Testphase läuft bereits.

„Die Beamten werden Fotos von Verkehrsverstößen mit Google Glass aufnehmen, die sofort an unser System geschickt wird. Die andere Anwendung hilft bei der Identifizierung von gestohlenen Autos“, so Oberst Nasser Al Khalid Razooqi zur Gulf News.

Das Fotografieren mit Google Glass sei ganz einfach: „Der Polizist muss nur auf die Seite der Brille tippen, schon wird das Foto mit genauer Lage, Zeit und dem Datum automatisch an das System gesendet.“ Der Fahrer erhält dann den Strafzettel per Post.

„Bei der Identifizierung von gestohlenen Fahrzeugen reicht ein Blick aufs Nummernschild. Automatisch wird dieses mit der Fahrzeugdatenbank verglichen und Alarm geschlagen, wenn es als gestohlen gemeldet ist.

Wenn die Testphase positiv verläuft, soll das Gerät für alle Beamten angekauft werden.

Gleichzeitig landen alle Daten der Google Glass auch auf Google-Servern. Mit Erkennungs-Software können so massenhaft Daten ausgewertet werden. Bürger können so jederzeit von jedermann ausspioniert werden, ohne es zu merken (mehr hier).

In Deutschland warnen Datenschutzbeauftragte und Juristen vor der Einführung der Datenbrille. Dadurch könnten Persönlichkeitsrechte der Bürger massiv verletzt werden (hier).


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