Putin: Wir wollen Beruhigung in der Ukraine

Der russische Premier Wladimir Putin glaubt, dass die Sanktionen der EU gegen Russland ein Bumerang sein werden. Er will jedoch die Präsidentschaftswahl am Sonntag respektieren - was immer das genau bedeuten soll.

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Der russische Präsident Wladimir Putin hat auf dem Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg die vom Westen gegen Russland angedrohten Wirtschaftssanktionen kritisiert und bescheinigte ihnen eine Bumerang-Wirkung. Putin sagte aber auch: „Ich möchte betonen, dass wir ebenfalls eine gewisse Beruhigung der Situation wollen. Und wir werden die Wahl des ukrainischen Volkes mit Respekt behandeln.“

Putin ließ dabei allerdings offen, ob er einen neu gewählten Präsidenten auch als legitim betrachten würde. Die Lage in der Ukraine verglich Putin mit einem Bürgerkrieg. Dem Wirtschaftsforum waren die meisten deutschen Firmenchefs ferngeblieben.

Prorussische Separatisten und ihre Unterstützer zerstören am Freitag demonstrativ Wahlurnen im ukrainischen Donezk. Ein klares Zeichen der Ablehnung nur wenige Tage vor der Präsidentenwahl in der Ukraine.

Im Osten der Ukraine lieferten sich prorussische Separatisten und regierungstreue Kräfte auch am Freitag Militärkreisen zufolge Gefechte, bei denen mindestens zwei Menschen ums Leben kamen. Am Vortag waren bei Kämpfen nahe Donezk nach ukrainischen Regierungsangaben 13 Soldaten getötet worden. Die Separatisten streben eine Abspaltung von der Ukraine an. Die Regierung in Kiew wiederum setzt das Militär und regierungstreue Milizen ein, um die Kontrolle über das Gebiet wiederzuerlangen.

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