Schwere Proteste in Istanbul fordern zweites Todesopfer

Bei schweren Zusammenstößen mit der Polizei ist in Istanbul ein Demonstrant getötet worden. Die Unruhen waren ausgebrochen, nachdem bereits am zuvor ein weiterer Mann an den Folgen von Schussverletzungen gestorben war.

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Bei Zusammenstößen zwischen Regierungsgegnern und türkischen Sicherheitskräften in Istanbul ist in der Nacht zum Freitag ein Mensch getötet worden. Der Mann sei Verletzungen erlegen, die er durch eine Splittergranate erlitten habe, sagte ein Provinzgouverneur. Acht weitere Personen seien verletzt worden.

Die Unruhen waren ausgebrochen, nachdem bereits am Donnerstagabend ein weiterer Mann an den Folgen von Schussverletzungen gestorben war. Der 30-Jährige sei trotz einer Notoperation den Schussverletzungen erlegen, teilte das behandelnde Krankenhaus am späten Abend mit. Nach Angaben des stellvertretenden Regierungschefs Bulent Arinc hatte er nicht an den Protesten teilgenommen, sondern an einer Beerdigung in der Nähe. Die genauen Umstände seines Todes sind noch unklar.

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