Helfer, Späher, Killer: Drohnen sind der Rüstungs-Hit

Das Geschäft mit Drohnen wird sich in den nächsten zehn Jahren mehr als verdoppeln. Ein Grund dafür sind schrumpfende Rüstungsetats. Die teure und langwierige Ausbildung von Piloten entfällt.

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Das Geschäft mit Drohnen oder UAV’s, wie unbemannte Luftfahrzeuge im Fachjargon heißen, wächst. Schätzungen zufolge könnte sich der weltweite Umsatz mit ihnen in den nächsten zehn Jahren mehr als verdoppeln – auf gut 11 Milliarden Dollar pro Jahr. Ein Grund: Schrumpfende Rüstungsetats.

„Es ist insofern wichtig, als natürlich man sich die Ausbildung spart, die teure und langwierige Ausbildung von Piloten und möglicherweise auch den Verlust von Piloten durch Abschuss. Es ist allerdings so, dass dann die Kriegsführung in Labors verlagert wird, wo Leute sitzen, die praktisch per Joystick über tausende Kilometer entfernt Kampfhandlungen führen. Das ist sicher eine Sache, die man unterschiedlichen Bewertungen unterwerfen darf. Das Geschäft aber ist riesig und wächst ständig“, so Matthias Gründer von der Flug Revue.

Airbus will da gerne mitmischen, drängt auf eine europäische Drohnenentwicklung, auch wegen der Eurohawk-Desasters. Mindestens eine halbe Milliarde Euro hat die Fehlinvestition den deutschen Steuerzahler bislang gekostet.

Die EU unterstützt die Drohenforschung. Europäische Rüstungsfirmen haben Hunderte Millionen Euro an Forschungsgeldern für Drohnenprojekte bekommen, obwohl es klare Regeln gibt, die eine Finanzierung von Militärprojekten verbieten (mehr hier).

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