Lucke: AfD ist keine rechtsextreme Partei

Wahlsieger Bernd Lucke will keine Allianz mit rechten Parteien. Im ZDF musste der AfD-Chef nach dem Wahlerfolg seiner Partei erneut erklären, dass die AfD "nicht im mindesten eine rechte Partei" sei. Auch eine Zusammenarbeit mit Nigel Farage schloss Lucke aus.

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Die EU-skeptische Alternative für Deutschland (AfD) will nach ihrem Wahlerfolg bei den Europawahlen nicht mit rechtsextremen Kräften im Europaparlament zusammenarbeiten. „Wir sind nicht im mindesten eine rechte Partei“, sagte Lucke am Sonntag im ZDF. Alle anderen Darstellungen seien eine Diffamierung. Das Wahlergebnis sei ein großer Erfolg. Und ein großer Vertrauensbeweis. Nach den ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF konnte die Partei bei ihrer ersten Europawahl aus dem Stand 6,5 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen.

Lucke sagte, seine Partei bejahe Europa, wolle aber auch die Entscheidungskompetenzen für Deutschland in wichtigen Feldern bewahren. „Wir werden nur mit den gemäßigten Kräften zusammenarbeiten, die eine ähnliche Grundhaltung haben: kritisch gegenüber der gemeinsamen Währung, konstruktiv kritisch gegenüber der Europäischen Union“, sagte er. Mit der rechten Ukip-Partei aus Großbritannien werde die AfD also ebenso wenig zusammenarbeiten, wie mit dem französischen Front National. Partner sehe er eher in Europa bei den sogenannten Reformisten und Konservativen, wie der britischen Konservativen Partei.

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