Österreich: FPÖ erringt 20 Prozent

In Österreich kann die FPÖ ihr Ergebnis von der vergangenen Wahl verbessern. SPÖ und ÖVP bleiben jedoch vorne.

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Bei der Europawahl in Österreich hat die FPÖ nach ersten Hochrechnungen gut 20 Prozent aller Stimmen erlangt. Das ist ein deutliches Plus im Vergleich zu 2009, als die über lange Zeit vom verstorbenen Jörg Haider geprägte Partei 12,7 Prozent erreicht hatte. Die FPÖ dürfte damit vier der insgesamt 18 aus Österreich nominierten Abgeordneten stellen. Sie hatte mit markigen Sprüchen gegen Zuwanderung und gegen Hilfen für kriselnde Euro-Staaten um Stimmen geworben – zuletzt mit einem Rap des Vorsitzenden HC Strache (hier). Gemeinsam mit anderen rechten Parteien – etwa dem französischen Front National und der niederländischen Partei für die Freiheit von Geert Wilders, will die FPÖ eine Fraktion im EU-Parlament bilden. Dafür sind mindestens 25 Abgeordnete aus mindestens sieben EU-Staaten nötig.

Stärkste politische Kraft bei der Europawahl in Österreich bleibt bei leichten Verlusten die konservative ÖVP mit gut 27 Prozent der Stimmen, die sozialdemokratische SPÖ kommt auf knapp 24 Prozent. Diese vom Institut Sora und dem ORF veröffentlichte Hochrechnung basiert auf einer Auszählung von knapp 55 Prozent aller abgegebenen Stimmen.

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