BMW: CO2-Regeln kosten Automobil-Branche Milliarden

BMW macht gegen die neuen Klimaschutzregeln der EU mobil. Die Branche werde dadurch extrem belastet. CEO-Reithofer beklagt die mangende Kooperation der Bundesregierung mit der Industrie.

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BMW -Chef Norbert Reithofer sieht für seine Branche große Belastungen durch neue Regeln zum CO2-Ausstoß. „Wir reden hier nicht über dreistellige Millionen-Euro-Beträge, wir sprechen von Milliarden“, sagte Reithofer der Branchenzeitung „Automobilwoche“ laut Vorabmeldung vom Donnerstag. Er kritisierte das Vorgehen der EU bei der Festlegung der künftigen Kohlendioxid-Grenzwerte: „Auch in anderen Ländern hat man sich mit der Autoindustrie zusammengesetzt, auch da sind teils harte Vorgaben herausgekommen. Aber in anderen Ländern wurde mit den Autoherstellern ausgelotet, wie weit man gehen kann, ohne die Unternehmen zu massiv zu belasten. Diese Frage haben wir von der EU kein einziges Mal gehört.“

Das Europäische Parlament hatte im Februar neuen Grenzwerten für den Ausstoß des Klimagases zugestimmt. Danach soll ab 2021 eine Grenze von maximal 95 Gramm CO2 pro Kilometer für alle neuen Autos gelten. Reithofer sagte, BMW liege derzeit über alle Modelle gesehen bei 133 Gramm CO2 pro 100 Kilometern: „Aber die letzten 33 Gramm werden die teuersten.“

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