Deutsche Maschinenbauer schwach in Schwellenländern

Deutsche Maschinenbauer sehen sich mit einer schwachen Nachfrage aus Nicht-Euro-Ländern konfrontiert. Besonders die Bestellungen aus Russland, Brasilien, China und Indien waren rückläufig. Von Februar bis April sanken die Auslandsaufträge um 7 Prozent.

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Die anhaltend schwache Nachfrage in Nicht-Euro-Ländern setzt den deutschen Maschinenbauern zu. Im April sanken die Bestellungen im Maschinen- und Anlagenbau um ein Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie der Branchenverband VDMA am Montag mitteilte. Während das Inlandsgeschäft um acht Prozent zulegte, sank der Auftragseingang aus dem Ausland um vier Prozent.

„Im April gaben in den Maschinenbauunternehmen eindeutig die inländischen Kunden den Ton an“, sagte VDMA-Experte Ralph Wiechers. Der Zuwachs der Bestellungen habe für einen spürbaren Schub gesorgt und der Kurve des Inlandsorders zum lange erwarteten Richtungswechsel verholfen.

Auch die Bestellungen aus den Euro-Partnerländern seien vielversprechend. Zwar hätten sie mit einem Minus von einem Prozent das Vorjahresergebnis nochmals knapp verfehlt. „Doch auch hier deutet sich eine Trendwende ins Positive an“, so Wiechers. Die Nachfrage in Nicht-Euro-Ländern sei dagegen um fünf Prozent gesunken. „Am enttäuschendsten verliefen die Geschäfte in Russland, gefolgt von Brasilien, China und Indien“, sagte Wiechers der Nachrichtenagentur Reuters.

In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Februar bis April 2014 sanken die Orders im Vorjahresvergleich um vier Prozent. Die Inlandsaufträge kletterten um fünf Prozent, die Auslandsaufträge sanken um sieben Prozent.

Trotz des Auf und Abs beim Auftragseingang der vergangenen Monate erwartet die Branche – zu der neben mittelständischen Unternehmen auch börsennotierte Konzerne wie ThyssenKrupp , DMG Mori Seiki (ehemals Gildemeister) oder Gea gehören – 2014 eine um drei Prozent steigende Produktion.

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