Francois Hollande atmet auf und lobt EZB-Entscheidung

Die Europäische Zentralbank (EZB) will mit einer neuen milliardenschweren Geldspritze die stockende Kreditvergabe in den Krisenländern Südeuropas beleben. Das sagte EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag in Frankfurt. Frankreichs Francois Hollande jubelt.

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Der französische Präsident Francois Hollande hat die historische Zinssenkung in der Euro-Zone begrüßt. Der Schritt der Europäischen Zentralbank (EZB) werde das Wachstum ankurbeln, sagte der sozialistische Politiker am Donnerstag auf einer Pressekonferenz nach einer G7-Sitzung in Brüssel. Bundeskanzlerin Angela Merkel dagegen kommentierte die Entscheidung nicht und verwies auf die Unabhängigkeit der Notenbank.

Die Währungshüter hatten zuvor entschieden, den Leitzins auf ein Rekordtief zu senken und Strafzinsen für Banken zu erheben, die ihr Geld kurzfristig bei der EZB parken. Dafür senkte sie den Einlagesatz, den Banken bekommen, wenn sie Geld bei der Zentralbank anlegen, erstmals unter die Nulllinie. Damit sollen die Institute gezwungen werden, mehr Kredite zu vergeben.

Die EZB wird mit sogenannten TLTRO die Kreditvergabe an Mittelständler ankurbeln. Diese Kredite werden vergeben, damit die Banken die Realwirtschaft unterstützen.

Für Frankreich bedeutet diese Entscheidung, dass sich Hollande mit weiteren Schulden über Wasser zu halten hofft.

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