Deutsche Bank lehnt Einstieg bei Borussia Dortmund ab

Der Vorstand der Deutschen Bank hat sich am Freitagabend gegen den Einstieg der Bank beim Fußball-Club Borussia Dortmund entschieden. Die ersten Gespräche zwischen der Bank und dem Verein hatten vielversprechend begonnen. Doch letztlich entschied man sich bei der Bank gegen den Einstieg, weil die Strategie der Bank den Abbau von Beteiligungen vorsieht.

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Die Deutsche Bank will nun doch nicht mit Borussia Dortmund anbandeln. Der Vorstand habe nach einem längeren Prüfprozess am Freitag einstimmig entschieden, zum jetzigen Zeitpunkt keine Beteiligung an dem Bundesligaclub einzugehen, sagte ein Sprecher der Deutschen Bank am Freitag. Zuvor hatten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, eine Beteiligung am BVB sei ebenso denkbar wie eine Werbepartnerschaft. Die Überlegungen seien aber noch in einem frühen Stadium. In Medienberichten hatte es geheißen, Deutschlands größtes Geldhaus wolle zehn Prozent an Borussia Dortmund übernehmen.

Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass die beiden Unternehmen miteinander zu tun haben: Im Jahr 2000 brachte die Deutsche Bank die Borussia an die Börse. Die Erstnotiz war allerdings kein Ruhmesblatt – elf Euro kostete das Papier damals und rutschte sofort nach Börsenstart unter den Ausgabekurs, der nie wieder erreicht wurde. Am Freitag notierte die BVB-Aktie, die Ende Juni in die dritte Börsenliga SDax aufsteigt, bei 4,47 Euro – ein Plus von fast acht Prozent.

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