Entspannung in der Normandie: Putin trifft Obama

Am Rande der D-Day-Feierlichkeiten trafen US-Präsident Obama und Russlands Präsident Putin zusammen. Obama äußerte zuvor die Hoffnung, dass sich Putin „in eine neue Richtung bewegt“. Andernfalls seien die G7 bereit, den Druck auf Russland zu erhöhen.

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Am Rande der D-Day-Feierlichkeiten in der Normandie haben auch US-Präsident Barack Obama und sein russischer Kollege Wladimir Putin ein bilaterales Gespräch geführt. Beide seien kurz zusammengetroffen, teilten das US- und das französische Präsidialamt am Freitag mit.

Über den genauen Inhalt des Gesprächs wurde bisher nichts bekannt. Doch das Treffen der beiden Präsidenten wird allgemein als Zeichen der Entspannung im Ukraine-Konflikt gewertet.

„Vielleicht war er [Putin] überrascht über den Grad an Einheit, der demonstriert wurde“, sagte Obama nach dem Treffen der G7 einige Tage zuvor. Dabei äußerte Obama bereits Hoffung, dass sich Putin „in eine neue Richtung bewegt. Aber ich denke, wir werden sehen müssen, was er macht und nicht was er sagt“, zitiert Bloomberg Obama weiter. Sollte Putin nicht einlenken, seien „die G7 bereit, den Druck auf Russland zu erhöhen“.

Zuvor war Putin erstmals mit seinem neugewählten ukrainischen Kollegen Petro Poroschenko zusammengekommen (mehr hier). Zudem gab es am Morgen ein kurzes Gespräch Putins mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (hier). Die Ukraine und der Westen haben Russland aufgefordert, zur Entspannung der Krise in seinem Nachbarland beizutragen. Dort kämpfen prorussische Separatisten für eigenständige Teilrepubliken und deren Anschluss an Russland.

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