Chinesen reißen sich um VW-Autos – Amerikaner nicht

Volkswagen holt in China zweistellige Umsatz-Zuwächse, während der Absatz in den USA und Südamerika weiter schrumpft. Weltweit hat der Autobauer in diesem Jahr bereits über 4 Millionen Fahrzeuge verkauft.

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Die Welt von Volkswagen beim Absatz ist weiter zweigeteilt: Während der erfolgsverwöhnte Zwölf-Marken-Konzern in China auch per Mai hohe zweistellige Zuwächse einfuhr und sich der Verkauf in Europa weiter erholte, gaben die Auslieferungen in den USA und besonders in Südamerika kräftig nach. In den ersten fünf Monaten summierten sich die Auslieferungen rund um den Globus auf 4,1 Millionen Fahrzeuge, 6,3 Prozent mehr als vor Jahresfrist. „Erstmals haben die Marken des Volkswagen-Konzerns per Mai über vier Millionen Fahrzeuge ausgeliefert“, sagte Vertriebsvorstand Christian Klingler am Freitag. Allein im Mai kletterte der Absatz um 5,9 Prozent auf rund 865.000 Fahrzeuge.

Besonders kräftig steigerte sich die tschechische VW-Tochter Skoda, die seit Jahresbeginn 13,5 Prozent mehr von ihren Wagen verkaufte. Audi lieferte 11,5 Prozent mehr von seinen Oberklasseautos aus, Porsche kam auf plus 6,3 Prozent. Die Kernmarke VW Pkw legte um 4,4 Prozent zu. Ihre spanische Schwester Tochter Seat verbesserte sich um 8,9 Prozent. Einzige Marke mit Absatzminus war die VW-Transportersparte.

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